Warning: A non-numeric value encountered in /home/.sites/266/site7553378/web/site/templates/as002066/params.php on line 155 Warning: A non-numeric value encountered in /home/.sites/266/site7553378/web/site/templates/as002066/params.php on line 155
Deprecated: Methods with the same name as their class will not be constructors in a future version of PHP; plgContentJw_sig has a deprecated constructor in /home/.sites/266/site7553378/web/site/plugins/content/jw_sig/jw_sig.php on line 18 Deprecated: Methods with the same name as their class will not be constructors in a future version of PHP; plgContentAdmirorGallery has a deprecated constructor in /home/.sites/266/site7553378/web/site/plugins/content/admirorgallery/admirorgallery.php on line 19

17.-18.07.2015 | Ortler

Für die vierte Auflage der mkp-Hochtour mit meinen Arbeitskollegen haben wir uns kein geringeres Ziel als den "König Ortler" ausgesucht. So starteten fünf MKP'ler Top motiviert über den Reschenpass Richtung Südtirol.


Nach dem Reschenpass kurze Fotopause - Matthias, Martin, Josef und Valentin posieren mit Ortler im Hintergrund.

 


In Sulden angekommen schultern wir unsere Rücksäcke und starten den Aufstieg zur Payerhütte hoch oben am Grat. Angesichts der vielen Quellwolken hoffen wir, dass uns der Wettergott für die nächsten drei Stunden gnädig gesonnen ist.

 


So zügig wie möglich geht's Bergauf.

 


Die berühmt-berüchtigte Ortler Nordwand.

 


Vorbei an der Tabarettahütte führt uns der Weg zum Grat empor.

 


Kurz unterm Grat entsteht dies Bild unseres heutigen Zieles - der Payerhütte auf 3029 Meter.

Wenige Minuten später verlässt uns leider das Glück und eine massive Gewitterzelle (die hinter dem Grat unbemerkt heraufziehen konnte) bricht über uns herein.
Da es am Grat keine Unterstandsmöglichkeiten gibt und wir nur 20 min von der Hütte entfernt sind, beschließen wir trotz Hagel, Starkregen, böigem Wind und Blitzen - die teilweise weniger als 100 m von uns entfernt einschlagen - so schnell wie möglich und mit Sicherheitsabständen zur Hütte aufzusteigen.

 


Glücklicherweise geht jedoch alles Gut und wir kommen, zwar bis auf die Haut durchnässt, aber bereits wieder mit einem Lachen im Gesicht auf der Hütte an.

 


In der sehr gemütlichen Gaststube können wir uns dann wieder aufwärmen, vom "Schock" erholen und für den nächsten Tag stärken.

 


Noch bevor die Sonne untergeht hat sich das Wetter weitestgehend beruhigt.

 


Unser Ziel für den morgigen Tag - der Ortler, höchster Berg (Süd-)Tirols.

 


Bevor wir in unsere Betten steigen, gibt's noch einen schönen Sonnenuntergang zu bewundern.

 


Nach einer kurzen Nacht starten wir um 4:50 Uhr bei der Hütte. Das schlimmste war jedoch zur Abwechslung nicht das frühe Aufstehen, sondern das Anziehen der noch komplett durchnässten und eiskalten Schuhe.

 


Mit der Stirnlampe folgen wir den Steigspuren.

 


Auch einige Kletterstellen gilt es in der Dämmerung zu überwinden.

 


Kurz vor Sonnenaufgang - keine Wolke am Himmel.

 


Der Blick nach vorne zu den doch recht anspruchsvollen Felspassagen.

 


Die wärmende Sonne geht auf.

 


Matthias zeigt uns auf Höhe des Ortlerbiwaks wo er hin will.

 


Einiges los.

 


Blick zum Stilfser Joch.

 


Kurze Rast neben einer kapitalen Gletscherspalte.

 


Oben auf dem Ortlerplateau gilt es auch noch einigen Spalten auszuweichen.

 


Kurz unterm Gipfel.

 


Gleich geschafft...

 


Aufgrund der Massen an Gipfel machen wir erstmal 50m neben dem Gipfel Rast.

 


Schließlich gibt's aber auch noch das obligatorische Gipfelfoto - Ortler 3905 m.

 


Blick zur Königsspitze und Monte Cevedale.

 


Anschließend machen wir uns wieder an den Abstieg. Bei der Schlüsselstelle warten wir jedoch Aufgrund des Andrangs eine Stunde bis wir abseilen können.

 


Schließlich erreichen wir aber wieder wohlbehalten und bestens gelaunt die Payerhütte.

 


Nach einer kurzen Rast geht's aber schon weiter ins Tal. Immerhin haben wir noch eine lange Heimreise vor uns. Hier nochmals ein Blick zurück zum Gipfel.

 


Im Tal angekommen werden wir erstmal unsere Bergschuhe los. 10 Stunden, 1000 Höhenmeter Aufstieg und 2000 Höhenmeter Abstieg in nassen Schuhen haben jedoch deutliche Spuren hinterlassen ;-)

 


Hier nochmals der Blick vom Stilfser Joch zum Ortler. Anschließend "kurven" wir den langen Weg übers Stilfser Joch, Umbrailpass, Ofenpass und Flüelapass zurück nach Vorarlberg.

Fazit: Anspruchsvolle aber sehr lässige Tour. Kompliment auch an meine Arbeitskollegen die alle super mitgezogen haben. Schön wenn man auch abseits des Arbeitsalltags eine gute Seilschaft abgibt :-)