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28.06.2015 | Westlicher Eisentaler Grat

Eine Gratbegehung zwischen Sonnenkopf und Silbertaler Lobspitze stand schon seit längerem auf der Ideenliste. Der Plan war von der Bergstation Sonnenkopf Richtung Omesspitze zu starten und anschließend dem Gratverlauf soweit wie möglich Richtung Süden zu folgen. Im Idealfall bis zur Silbertaler Lobspitze.


Am Morgen hängen im Bereich des Lechquellengebirges noch einige Quellwolken.

 


Auf unserer Talseite schaut es etwas besser aus. Dafür finden sich auf dieser Seite auch etwas mehr Schneefelder. Zusammen mit Geli und Simon verschaffe ich mir einen Überblick über die Tour: Zuerst wollen wir die Omesspitze erklimmen (2. Gipfel  von Links), anschließend weiter über den Grat zum Hochburtschakopf und zur Westlichen Eisentalerspitze und, sofern es gut laufen sollte, noch weiter bis zur Lobspitze ganz rechts im Bild.

 


Simon wie immer hoch motiviert.

 


Die Omesspitze ersteigen wir, möglichst vielen Schneefeldern ausweichend, über die Westflanke.

 


Unter dem sehr steilen Gipfelaufbau queren wir jedoch wieder auf die Nordseite des Gipfels.

 


Von dort kraxeln wir auf dem relativ leichten Nordgrat zum Gipfel.

 


Gipfel der Omesspitze (2589 m) mit imposantem "Steemendli".

 


Auch ohne Gipfelkreuz ein schönes Gipfelfoto.

 


Der weitere Gratverlauf sieht sehr interessant aus :-) Im Vordergrund der Grat selbst, links Hinten der Hochburtschakopf und die Westliche Eisentalerspitze, rechts Hinten die Lobspitze.

 


Zuerst steigen wir jedoch wieder über die Nordseite ab und queren unterhalb der Omesspitze zurück Richtung Süden.

 


Etwas südlich der Omesspitze treffen wir wieder auf den Grat.

 


Weiter geht's mit wechselnden Schwierigkeiten entlang dem Grat.

 


Ein Blick zurück in die Südwand der Omesspitze verrät warum man diese (zumindest ohne Seil) besser von Norden besteigt.

 


Imposanter "Gendarm" mit Lobspitze und Hochjoch im Hintergrund.

 


Teilweise ist der Grat sehr zerklüftet - Simon mit den drei Hinkelsteinen ;-)

 


Teilweise sind auf dem Grat Kletterpassagen im II. Schwierigkeitsgrad zu bewältigen.

 


Geli und Simon im Blockgelände.

 


Blick zurück Richtung Omesspitze.

 


Es gibt auch immer wieder leichte Gehpassagen.

 


Blick entlang des Grates hinunter zum Wasserstubenjoch. Links Hinten die Östliche Eisentalerspitze.

 


Teilweise liegen am Grat noch massive Wechten aus dem letzten Winter.

 


Abstieg Richtung Wasserstubenjoch.

 


Weiter Gratverlauf mit Hochburtschakopf.

 


Geli und Simon mit Hochburtschakopf und Lobspitze im Hintergrund.

 


Im Bereich des Wasserstubenjochs wird der Grat recht schmal und anspruchsvoll.

 


Simon klettert die letzten Meter zum Wasserstubenjoch ab. Der Grat bisher hat uns schon einiges an Zeit gekostet weshalb sich Geli und Simon entschließen von hier Richtung Wasserstubenalp abzusteigen und dann wieder mit der Sonnenkopfbahn ins Tal zu fahren.
Ich bin noch hochmotiviert und gehe alleine weiter Richtung Hochburtschakopf.

 


Der Blick zurück vom Vorgipfel des Hochburtschakopfs auf das Wasserstubenjoch.

 


Und der Blick nach vorne zum Hochburtschakopf.

 


Schließlich erreiche ich den Hochburtschakopf (2662 m). Blick zurück Richtung Omesspitze.

 


Gipfelselfie :-)

 


Der Grat zur Westlichen Eisentalerspitze verspricht nochmals interessant zu werden. Nach kurzer Rast beschließe ich jedoch das es auf jeden Fall einen versuch Wert ist.

 


Die Kraxelei im I. und II. Schwierigkeitsgrat macht bei dem teilweise festen Fels richtig Spaß.

 


Blick zurück zum Hochburtschakopf.

 


Schließlich erreiche ich nach einigen brüchigen Passagen die Westliche Eisentalerspitze (2710 m). Hier der Blick zur Lobspitze.

 


Blick hinunter ins Gaflunatal und in Richtung Silvretta.

 


Ich steige weiter Richtung Süden. Hier ein Blick zurück in die Südflanke der westlichen Eisentalerspitze.

 


Langsam wird das Gelände etwas brüchig und unübersichtlicher. Die im Führer beschriebene westseitige Abstiegsrinne zum Senniloch Fürkili ist nicht ganz leicht zu finden. Schließlich steige ich durch diese Rinne weiter ab.

Nach einiger unangenehmer Kraxelei in feuchtem und brüchigem Gelände erreiche ich das Senniloch Fürkili. Da es bereits recht spät ist und noch ein langer Abstieg durchs Silbertal vor mir liegt, beschließe ich hier die Gratüberschreitung abzubrechen.

 


Die Wahl zwischen einem Abstieg nach Süden zur Gaflunaalpe und nach Norden zur Wasserstubenalpe, fällt schließlich auf diese steile Nordrinne Richtung Wasserstubenalpe.

 


Bis auf eine kleine, unfreiwillige Rutschpartie im oberen steilen Bereich des Schneefelds macht der knieschonende Abstieg nochmal richtig Spaß :-)

 


Die Wasserstubenalpe macht ihrem Namen alle Ehre.

Schließlich geht's weiter über das Wasserstubental und das Silbertal zurück in die Zivilisation wo ich gegen 8 Uhr abends ankomme.
Insgesamt war es eine sehr lohnende Tour mit abwechselnder Felsqualität, landschaftlich jedoch kaum zu überbieten. Genügend Zeit sollte für den Grat jedoch einkalkuliert werden. Wir(ich) brauchten allein von der Omesspitze bis zum Senniloch Fürkili 5,5h (inkl. Pausen).

 


Zuhause angekommen überrascht mich meine Freundin Veronika (die sich leider wegen Rückenproblemen schonen musste) noch mit einer genialen Torte für meinen morgigen Geburtstag :-)