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Über den Roßkopf

 

Allgemeines:

Der Roßkopf ist ein 2110 m hoher Berg in der Vandanser Steinwand die zur Zimbagruppe im Rätikon gehört. Es gibt einen Nord- und Südgipfel. Der Nordgipfel ist in den meisten Karten mit 2080 m kotiert und damit etwas niedriger. Der Südgipfel (Hauptgipfel) ist in den meisten Karten nur mit einem Kreuz ohne Beschriftung und Höhenkote eingezeichnet.

 


Kartenausschnitt Vorarlberg Atlas © Land Vorarlberg

 

Über die beiden Gipfel verläuft die Gemeindegrenze zwischen Vandans und Lorüns. Somit liegen beide Gipfel im Montafon. Auf dem höheren Südgipfel wurde am 14. Oktober 1989 von Artur Vonier ein Gipfelkreuz errichtet. Auf dem Nordgipfel gibt es kein Gipfelkreuz. Das erste Gipfelbuch war vom 14. Oktober 1989 bis zum 26. Oktober 2013 auf dem Gipfel. Dieser Zeitraum von 24 Jahren ist für ein Gipfelbuch vergleichsweise Lange, wodurch teilweise sehr alte und interessante Beiträge darin zu finden sind. Am 26. Oktober 2013 wurde das volle, alte Gipfelbuch von mir durch ein Neues ersetzt. Das alte Gipfelbuch wurde an die Familie Vonier übergeben.

 


Vandanser Steinwand von Montafon aus gesehen

 

Anstiege:

Alle hier gemachten Angaben erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen jedoch ohne Anspruch auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit. Jeder ist in den Bergen für sich Selber, seine Begleiter sowie Personen in seiner Umgebung selbst verantwortlich. Alle Anstiege auf den Roßkopf sind keine offiziell markierten Wege und erfordern gute Kondition, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, alpine Erfahrung und Orientierungssinn.

 

Besonders lohnend ist eine Roßkopfbesteigung in Kombination mit einer Überschreitung: Aufstieg von Vandans wie in 2. beschrieben, Abstieg über eine der Varianten Gavalinaalpe -> Lorüns, Ochsenalpe -> Lorüns/Bürs, Nonnenalpe -> Bürs oder Eisernes Törle -> Sarotla -> Brand.

Auch mehrere weitere Gipfel lassen sich so gut von erfahrenen und konditionsstarken Alpinisten anhängen: Kl. und Gr. Valkastiel, Steinwandeck, Gottvater, Mittagsspitze usw.

Bei Fehlern, Ergänzungs-/Verbesserungsvorschlägen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

1. Vom Gavalinajoch:

 

Auf der Ostseite des Gavalinajoch's folgt man den gut sichtbaren Steigspuren bis zur Scharte zwischen Kl. Valkastiel und Roßkopf (markanten Felszacken in der Scharte). Von dort folgt man dem teilweise mit gelben Punkten markierten Steigspuren dem Grat aufwärts Richtung Roßkopf. Nach etwa der Hälfte des Weges führt der Steig weg vom Grat in die Südflanke der Vandanser Steinwand. Direkt unter dem Roßkopf trifft man auf dem Weg vom Mutt. Weiter geht's wie am Ende von 2. beschrieben.

 

2. Von Vandans über's Mutt:

 

Von Vandans nimmt man zuerst den Weg ins Mustergieltobel Richtung Ruine Valkastiel. Bereits recht früh zweigt man bei der T-Kreuzung am Fuße des Mutt auf den nicht markierten aber gut sichtbaren Fußweg Richtung Mutt ab. Diesem folgt man unschwierig bis sich die erste große Graslichtung zwischen den Bäumen abzeichnet und der Weg etwas an Deutlichkeit verliert. Von hier folgt man der Schneise durch das Unterholz geradewegs nach oben. Der Untergrund ist hier oft schlammig und etwas rutschig. Nach ca. 50 Höhenmetern zieht die Schneise etwas auf links zu einer Lichtung, die man ebenfalls in Richtung links quert bis man in eine kleine Senke mit einer Quelle eine 2. kleine Lichtung erreicht. Diese wird wiederum nach rechts gequert wo die Wegspur wieder in den Wald führt. Nach etwa 200-300 m im Wald erreicht man eine kleine Lichtung mit einem Stall. Von hier ist der Steig mit Orangen Punkten auf Bäumen und Steinen markiert. Von der Lichtung geht es im Wald geradewegs nach oben zu einem Felsriegel. Dieser wird links Umgangen und man erreicht die obere große Lichtung am Mutt. Diese wird ohne viel Höhe zu gewinnen von links nach rechts gequert. Auf der anderen Seite findet man wieder die Steigspuren und die Orangen Markierungen. Man folgt diesen - immer recht nahe am Abbruch zum Venser Tobel - bis man die flache Wiese knapp unterhalb des Mutt's erreicht. Hier hält man sich etwas nach links direkt auf den Vermessungspunkt (Betonsäule) zu. Das Mutt ist erreicht.

Von hier folgt man den Steigspuren und jetzt roten Markierungen entlang des Sattels nach hinten zur Vandanser Steinwand. Dabei muss man in Summe ca. 50 Höhenmeter absteigen. Von da aus folgt man den Steigspuren und roten Punkten mehr oder weniger immer geradewegs nach oben. Teilweise sind kleinere Kletterpassagen im I. Grad zu bewältigen. Etwa in der Hälfte zwischen Mutt und Roßkopf trifft man auf eine ca. 5m Lange Kletterpassage im I. - II. Schwierigkeitsgrad die durch ein Stahlseil versichert ist. Ich persönlich versuche diese Passage immer möglichst ohne das Stahlseil zu überwinden da dieses nur mit ein paar Normalhaken befestigt ist und man nie weiß was sich seit dem letzten Mal getan hat. Nach dieser Passage erreicht man die zwar sehr steilen aber relativ einfach zu begehenden Gras- und Schotterhänge im oberen Bereich der Steinwand. Auch hier folgt man den Steigspuren und roten Punkten bis man direkt unter dem Gipfelaufbau des Roßkopfs steht.

Hier quert man auf rechts in die steile, mit Steinen gespickte Grasflanke in der man den Steigspuren bis auf den Grat folgt. Nun klettert man die leichten (I. Grad) aber etwas ausgesetzten letzten Meter über den Grat zum Gipfel.

 

3. Vom Steinwandeck/Gavalinakopf

 

Vom Steinwandeck kämpft man sich teilweise durch Latschen auf die kleine Einsattelung zwischen Steinwandeck und nördlichem Roßkopf. Über eine breite Grasflanke erreicht man den nördlichen Roßkopf relativ einfach. Von hier hält man sich immer mehr oder weniger dem Gratverlauf folgend Richtung Südgipfel. Die letzte felsige Steilstufe (recht Brüchig im II. - III. Grad) wird besser auf der linken/montafoner Seite umgangen. Anschließend das letzte Stück wie in 2. beschrieben.